Nachdem wir uns zunächst mit einem allgemeinen Blick in die Bibel zum „Heiligen Geist“ beschäftigt haben, stellte ich im letzten Gemeindebrief Gaben und Früchte des Geistes vor. Also das, was er uns gibt bzw. zur Verfügung stellt. Heute schauen wir uns an, wie der Geist Gottes sonst noch wirkt. Auch dieser Artikel erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn das hieße ja, als Mensch dem Geist Gottes Grenzen zu setzen. Er wirkt, wo er will und ist dabei immer auch für Überraschungen gut!

Trösten

Jesus sagt seinen Jüngern zu, dass Gott ihnen auf Dauer den Tröster bzw. Beistand senden wird (Johannes 14,16), denn Jesus verließ kurz darauf die Erde wieder.

Kirschen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren ... Wenn ich an Früchte des Geistes denke, wie sie der Apostel Paulus in Galater 5,22 aufzählt, dann habe ich eine Obstschale im Sinn, wie sie bei der Predigt neulich auf unserem Kanzeltisch stand. Süße Früchte sind für mich Sinnbild für „süßes“ Wesen, angenehmen Charakter. Neun solcher positiver Eigenschaften zählt Paulus auf.

Und was ist Handwerkszeug des Geistes? Damit meine ich Fähigkeiten, die er uns gibt, um bestimmte Dinge zu tun. Früchte des Geistes besagen also wie wir sind. Gaben des Geistes benennen, was wir können. Auf Seite 10 - 11 „Erklär mal“ schreibe ich mehr dazu. Bleiben wir hier zunächst bei den Früchten.

Zugegeben, ein klassischer Text zu Karfreitag und Ostern ist das nicht. Der Vers stammt aus dem Gleichnis vom verlorenen  Sohn, Luk. 15. Das kennt man ja, oder? Lest  ihr trotzdem weiter?


Das, was Jesus seinen Zuhörern mit dem  „Verlorensein und Gefundenwerden“ sagen  will, ist nämlich so wichtig, dass er gleich 3  Beispiele benutzt: er spricht vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und  vom verlorenen Sohn (alle drei Gleichnisse  sind uns in Luk. 15 überliefert). Verloren –  wiedergefunden – gefreut, so könnte man  kurz und knapp twittern.

„In einer plötzlich auftretenden Problemsituation schnell und richtig handeln“, so beschreibt das Wörterbuch Geistesgegenwart. Oft wird es in Verbindung mit brisanten Verkehrssituationen gebraucht. Da hat jemand gerade noch rechtzeitig das Steuer herum gerissen oder gebremst, so dass nichts Schlimmes passiert ist. Auch im Umgang mit ihren kleinen Kindern tun Eltern oft geistesgegenwärtig das Richtige und entschärfen so spontan eine gefährliche Situation.


Das sind Augenblicke, in denen man keine Zeit hat, lange zu überlegen, sondern im Affekt etwas tut. Möge es das Richtige sein.

Der beste Weg, einen Freund zu finden, ist der, selber einer zu sein.“ (NN)

Gute Freunde braucht jeder, aber nicht jeder hat sie. Freunde zum Lachen und Weinen, Reden und Schweigen. Freunde, die dich überraschen und doch berechenbar sind.Freunde mit Vertrauen und Wahrheit, mit Glaube, Hoffnung und Liebe. Gute Freunde leisten Engeldienste.

Ich habe Freunde und kann an der Beziehung als Mann zu anderen Männern am ehesten „typisch männliche“ Beobachtungen machen – vieles davon trifft aber wohl auch auf Freundschaften zwischen Frauen zu. Und auf Freundschaften zwischen den Geschlechtern, ohne irgendwann zu heiraten.

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