Was hat Weihnachten denn damit zu tun?

Immerhin ist „Familien-Aufstellung“ ein Fachbegriff aus dem beraterisch-therapeutischen Bereich. Bei einem solchen „Setting“ stellt jemand einige Personen (meist sind es solche, die man bisher gar nicht kannte) symbolisch für die eigenen Verwandten im Raum auf.
Dabei wird schon mal jemand alleingelassen in eine Ecke des Raumes gestellt, andere sollen sich den Rücken zu kehren und weiterestehen in enger Beziehung dicht beieinander und sehen sich an oder fassen sich an den Händen, usw. Danach wird das kommentiert und symbolisch miteinander kommuniziert, um auf diese Weise schwierige Familiensituationen durchschaubarer zu machen und Traumatisches möglichst zu verarbeiten sowie Schritte für die Zukunft zu überlegen.

Moment mal!

Immer mehr Menschen trinken ihren Kaffee aus Einwegbechern. Dabei entstehen nicht nur Müllberge, die Abfallkörbe voll stopfen; auch in der Produktion verschlingen sie immense Ressourcen.
2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher werden in Deutschland durchschnittlich im Jahr verbraucht. Das sind 320.000 pro Stunde.
300.000 Kilometer ist der Turm hoch, derentstehen würde, wenn man diese 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher übereinanderstellt. Das ist siebenmal rund um die Erde. 29.000 Tonnen Papier werden benötigt, um die Becher herzustellen. Das sind 64.000 Tonnen Holz.

Je lauter die Welt wird, desto mehr sehnen sich Menschen nach Stille.
Je hektischer die Welt wird, desto mehr sehnen sich Menschen nach Ruhe.
Je feindlicher die Welt wird, desto mehr sehnen sich Menschen nach Frieden.

Wir selbst gestalten unser Leben stressig. Wer schneller lebt, ist eher fertig, so sagt mancher und hat sich dann vielleicht wirklich ausgepowert und zu Tode gehetzt. Gleichzeitig steckt eine neue Sehnsucht nach Verlangsamung, man nennt es „Entschleunigung“, im Menschen und nach Tiefgang des Lebens im Unterschied zu viel Oberflächlichem, was man heutzutage meint mitnehmen zu müssen – vielleicht nur weil das alle tun?

Jesus ein Verrückter?

Diese Ansicht vertraten zumindest etliche Juden. Und sie stritten darüber, denn es gab ja auch diejenigen, die Jesus glaubten, oder ihn zumindest nicht als „wahnsinnig“ bzw. „von Sinnen“ darstellten. Ganz schön hart, nicht wahr?

Mit welchen Worten ist diese Situation aus Johannes 10,20 in eurer Bibel übersetzt? Schaut doch mal nach ...

Wie wir es auch drehen und wenden. Viele Juden hielten Jesus für verrückt. So kam es dann ja auch mal wieder zum Vorwurf der Gotteslästerung: „denn du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott“ (Joh. 10, 33). Zwischen dem Eindruck, Jesus sei verrückt bzw. von Sinnen und der angeblichen Gotteslästerung sagte unser Herr ja auch den Spitzensatz „Ich und der Vater sind eins“ (V.30). Eine größere Provokation gab es für die Juden nicht.

Wie wird ein Auto alltagstauglich?
Man muss es starten, ab und zu reparieren, zum TÜV und los. Ok, tan ken wäre wohl auch noch sinnvoll. Wie wird ein Handwerker alltagstauglich? Er muss das Know-how seines Fachs beherrschen und passendes Werkzeug haben. Wie wird ein neugeborenes Baby alltagstauglich? Es IST alltagstauglich, aber es ist nicht allein lebensfähig! Wie wird unser Glaube alltagstauglich? Er IST alltagstauglich, aber auch er braucht Lebenshilfe, um nicht einzugehen.

Unser Glaube wird alltagstauglich durch ein Sonntagsgesicht. Nein, nicht durch unsere Sonntagsruhe oder unsere Sonntagsgesichter. Das Sonntagsgesicht des christlichen Glaubens trägt den Namen Jesus Christus, denn unser Sonntag soll an seine Auferstehung zu Ostern erinnern. Ohne dieses weltverändernde Ereignis damals wäre unser Glaube heute nie und nimmer alltagstauglich, sondern letztlich eine hoffnungslose Frömmigkeit.

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