In der Theologie ist das eine gängige Formulierung. Sie beschreibt, dass etwas begonnen hat, aber noch nicht vollendet ist. Christen sind erlöst, schon hier, aber erst im Himmel wird das vollkommen sein. Sie sind nicht mehr „von der Welt“, aber doch noch mitten drin. Sie sind befreit von Schuld und Sünde, aber noch nicht frei davon. Sie haben schon hier ein Anrecht auf eine „Wohnung“ bei Gott, aber sie sind noch nicht in Gottes neuer Welt. Sie erleben schon hier Gemeinschaft mit Gott durch den Heiligen Geist, aber noch nicht von Angesicht zu Angesicht.

Auch mit der Auferstehung ist das so. Gotteskinder haben Teil an der Auferstehung Jesu Christi, die vor rund 2000 Jahren erfolgt ist. Vollkommen wird das für uns aber erst bei der Auferstehung aller Glaubenden aus allen Zeiten und Nationen, die dann in Ewigkeit bei Gott sein werden.

Schon hier – noch nicht.
Wir feiern mal wieder Ostern, das Fest der Auferstehung unseres Herrn. Die Bedeutung von Karfreitag und Ostern für die ganze Menschheit unterstreicht Paulus in 2. Kor 5,19:
„Gott versöhnte in Christus die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht an und hat unter uns das Wort von der Versöhnung aufgerichtet“.

Was das bedeutet?
• Es ist der Titel eines neuen missionarischen Impulses vom Bund Freier
evangelischer Gemeinden für 2015.
• Das Thema beschäftigte uns auch auf der Pastorenkonferenz im Herbst auf
Langeoog. Ich habe hier im Gemeindebrief kurz davon berichtet, wisst ihr noch? Das Foto mit dem Krabbenkutter und den Möven.
• Es war dann auch der Arbeitstitel unserer letzten Ältestenklausur.

Denn hinter 3.16 steht ein Bibelwort, das wohl jeder kennt: Johannes 3, Vers 16 (Hoffnung für alle):
„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“.

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinde, ist uns noch bewusst, was da drin steckt? Und dass es unser Auftrag ist, diese gute Nachricht weiter zu geben, zu sagen, zu lieben, zu singen …

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Römer 15,7

Achtung. Riesenstreit in Rom. Es geht um die Frage, wer Recht hat. Darum geht es ja fast immer. Rom, ein Schmelztiegel der Kulturen, der religiösen Kulte, der Gerüche und Märkte. Und mittendrin die junge Gemeinde, ebenfalls ein solcher Schmelztiegel. Es überrascht nicht, dass das zu Streit führte.
Diejenigen, die aus jüdischen Familien kamen, hatten jüdisch geprägte Vorstellungen davon, was man wann essen und trinken dürfe, und wann welche Feiertage einzuhalten seien. Andere, aus sogenanntem heidnischen Hintergrund, hatten andere Vorstellungen darüber.

„Wenn Älteste noch nicht so alt sind, nennt man sie Gemeindeleitung“.
So, wie ein kleiner Junge es tat, kann man´s auch versuchen zu erklären. Aber naheliegender ist, nach außen eher von Gemeindeleitung zu reden, weil viele Menschen das mit dem Ältesten sonst nicht verstehen, erst recht wenn der Älteste vielleicht noch ein junger Mann ist. Oder eine Frau, was unserer Satzung bzw. Wahlordnung ja auch entsprechen würde.
Die neue Satzung und Wahlordnung sollte inzwischen jedes Gemeindemitglied haben und sich, zumindest die Präambel, durchlesen, bevor Mann oder Frau sich personelle Gedanken macht. Die Wahl der Gemeindeleitung ist eine geistliche Herausforderung, deren Ablauf in den weiteren Punkten der Wahlordnung beschrieben wird.

„Was hat das mit Weihnachten zu tun?“

„Wieso, muss es das denn?“

„Na in diesem Gemeindebrief …“

„Aber der ist doch auch zum Jahreswechsel ins neue Jahr gültig!“

„Stimmt auch wieder“

„Eben, und Gottes Liebe ist ja nicht auf Weihnachten begrenzt. Er hat auch 2015
viel für uns bereit, da bin ich sicher“.

„Ich ja auch. Die Frage ist, ob wir auch für unsere Mitmenschen viel haben, also weitergeben. Im Sinne von >Wie
Gott mir, so ich dir<“.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Unsere Datenschutzerklärung
Ok