Was das bedeutet?
• Es ist der Titel eines neuen missionarischen Impulses vom Bund Freier
evangelischer Gemeinden für 2015.
• Das Thema beschäftigte uns auch auf der Pastorenkonferenz im Herbst auf
Langeoog. Ich habe hier im Gemeindebrief kurz davon berichtet, wisst ihr noch? Das Foto mit dem Krabbenkutter und den Möven.
• Es war dann auch der Arbeitstitel unserer letzten Ältestenklausur.

Denn hinter 3.16 steht ein Bibelwort, das wohl jeder kennt: Johannes 3, Vers 16 (Hoffnung für alle):
„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“.

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinde, ist uns noch bewusst, was da drin steckt? Und dass es unser Auftrag ist, diese gute Nachricht weiter zu geben, zu sagen, zu lieben, zu singen …

„Wenn Älteste noch nicht so alt sind, nennt man sie Gemeindeleitung“.
So, wie ein kleiner Junge es tat, kann man´s auch versuchen zu erklären. Aber naheliegender ist, nach außen eher von Gemeindeleitung zu reden, weil viele Menschen das mit dem Ältesten sonst nicht verstehen, erst recht wenn der Älteste vielleicht noch ein junger Mann ist. Oder eine Frau, was unserer Satzung bzw. Wahlordnung ja auch entsprechen würde.
Die neue Satzung und Wahlordnung sollte inzwischen jedes Gemeindemitglied haben und sich, zumindest die Präambel, durchlesen, bevor Mann oder Frau sich personelle Gedanken macht. Die Wahl der Gemeindeleitung ist eine geistliche Herausforderung, deren Ablauf in den weiteren Punkten der Wahlordnung beschrieben wird.

„Was hat das mit Weihnachten zu tun?“

„Wieso, muss es das denn?“

„Na in diesem Gemeindebrief …“

„Aber der ist doch auch zum Jahreswechsel ins neue Jahr gültig!“

„Stimmt auch wieder“

„Eben, und Gottes Liebe ist ja nicht auf Weihnachten begrenzt. Er hat auch 2015
viel für uns bereit, da bin ich sicher“.

„Ich ja auch. Die Frage ist, ob wir auch für unsere Mitmenschen viel haben, also weitergeben. Im Sinne von >Wie
Gott mir, so ich dir<“.

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ Römer 15,7

Achtung. Riesenstreit in Rom. Es geht um die Frage, wer Recht hat. Darum geht es ja fast immer. Rom, ein Schmelztiegel der Kulturen, der religiösen Kulte, der Gerüche und Märkte. Und mittendrin die junge Gemeinde, ebenfalls ein solcher Schmelztiegel. Es überrascht nicht, dass das zu Streit führte.
Diejenigen, die aus jüdischen Familien kamen, hatten jüdisch geprägte Vorstellungen davon, was man wann essen und trinken dürfe, und wann welche Feiertage einzuhalten seien. Andere, aus sogenanntem heidnischen Hintergrund, hatten andere Vorstellungen darüber.

95 Thesen, durchweg steile Behauptungen, hat Martin Luther 1517 veröffentlicht. Aus einer innerkirchlichen Revolution wurde eine weltweite Reformation, eine Erneuerung, die nicht an der Oberfläche blieb, sondern an den Grundfesten damaliger Glaubensüberzeugungen rüttelte. Und die nicht nur in der Kirche, sondern auch in Staat und Gesellschaft vieles reformierte.

Hier eine kleine Zusammenfassung der damaligen Ereignisse: (Quelle: http://www.prüfung-ratgeber.de)
„Der Beginn der Reformation, die eine Erneuerungsbewegung der Kirche war, wird auf 1517 geschätzt. Martin Luther arbeitete damals als Theologie Professor an der Universität Wittenberg. Er beschäftigte sich intensiv mit der Bibel und wurde immer unzufriedener mit den Regeln und Bräuchen der katholischen Kirche.

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