„In einer plötzlich auftretenden Problemsituation schnell und richtig handeln“, so beschreibt das Wörterbuch Geistesgegenwart. Oft wird es in Verbindung mit brisanten Verkehrssituationen gebraucht. Da hat jemand gerade noch rechtzeitig das Steuer herum gerissen oder gebremst, so dass nichts Schlimmes passiert ist. Auch im Umgang mit ihren kleinen Kindern tun Eltern oft geistesgegenwärtig das Richtige und entschärfen so spontan eine gefährliche Situation.


Das sind Augenblicke, in denen man keine Zeit hat, lange zu überlegen, sondern im Affekt etwas tut. Möge es das Richtige sein.

Ich stöbere zu unserem Thema „Die Chance der Jugend“ im Internet. Und finde was. Ein  Klick, schon öffnet sich ein Fenster an meinem PC und ich lese: „In seiner Jugend stellt der Mensch wichtige und entscheidende  Weichen für seine Zukunft, sowohl auf das Diesseits, als auch auf das Jenseits bezogen. Seine Eltern spielen dabei ebenfalls eine  wichtige Rolle und haben die Verantwortung, ihr Kind auf diese Verantwortung vorzubereiten.“. Gleichzeitig spielt auf meinem Bildschirm ein YouTube-Video ab und ein muslimischer Lehrer doziert vor einer Gruppe.

Zugegeben, ein klassischer Text zu Karfreitag und Ostern ist das nicht. Der Vers stammt aus dem Gleichnis vom verlorenen  Sohn, Luk. 15. Das kennt man ja, oder? Lest  ihr trotzdem weiter?


Das, was Jesus seinen Zuhörern mit dem  „Verlorensein und Gefundenwerden“ sagen  will, ist nämlich so wichtig, dass er gleich 3  Beispiele benutzt: er spricht vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und  vom verlorenen Sohn (alle drei Gleichnisse  sind uns in Luk. 15 überliefert). Verloren –  wiedergefunden – gefreut, so könnte man  kurz und knapp twittern.

Ich schätzte ihn auf Anfang bis Mitte 30, den Mann, dem Paulus schreibt: „Niemand verachte dich wegen deiner Jugend“ (1. Tim 4,12). Ein Jugendlicher im eigentlichen Sinn war Timotheus aber nicht mehr. Er war ein junger Mann, als er bei Paulus während einer Missionsreise zum Glauben kam. Schon bald wurde er Begleiter des Apostels und sein treuster Gehilfe. Paulus sendet ihn mit wichtigen Aufträgen zu verschiedenen Gemeinden und vertraut dem jungen Timotheus schließlich die Leitung der Gemeinde in Ephesus an. Dort war manches in geistlicher Vollmacht zu ordnen, was dem jungen Gemeindeleiter, dessen Bekehrung inzwischen etwa 10 Jahre zurück lag, offenbar nicht leicht gemacht wurde. Die „alten Hasen“ wollten sich wohl von dem viel jünge ren Timotheus nichts sagen lassen. So kann's gehen.

Der beste Weg, einen Freund zu finden, ist der, selber einer zu sein.“ (NN)

Gute Freunde braucht jeder, aber nicht jeder hat sie. Freunde zum Lachen und Weinen, Reden und Schweigen. Freunde, die dich überraschen und doch berechenbar sind.Freunde mit Vertrauen und Wahrheit, mit Glaube, Hoffnung und Liebe. Gute Freunde leisten Engeldienste.

Ich habe Freunde und kann an der Beziehung als Mann zu anderen Männern am ehesten „typisch männliche“ Beobachtungen machen – vieles davon trifft aber wohl auch auf Freundschaften zwischen Frauen zu. Und auf Freundschaften zwischen den Geschlechtern, ohne irgendwann zu heiraten.

Das ist ja unerhört“, sagt der Chef zur Gehaltsforderung seines Mitarbeiters. Manche Beter sehen sich mit einem anderen Verständnis des Wortes „unerhört“ konfrontiert, nämlich: Gott hört uns scheinbar nicht oder er erfüllt zumindest das Gebet nicht so, wie wir dachten.

Da betet jemand seit Jahren, dass der Ehepartner auch an Christus gläubig wird, aber es geschieht nicht. Eine ganze Gemeinde betet um Erweckung, aber es tut sich nichts. Ein Hauskreis betet für die kranke junge Mutter, und dann stirbt sie doch. Und der Schüler, der vor der Klausur nicht nur gelernt, sondern auch gebetet hat, bekommt doch eine schlechte Note usw.
Unerhörte Gebete müssen verstanden und verkraftet werden. Du darfst klagen, das lehrt uns Gottes Wort. Sag ihm doch, was du nicht verstehst. Und arbeite dich mit den folgenden biblischen Hinweisen weiter an „deine Antwort“ heran:

Hat denn jeder mindestens einen guten Freund bzw. eine gute Freundin? Gemeint ist damit mehr als eine Facebook-Bekanntschaft.

Schauen wir zunächst in die Bibel. Denn Freund oder Freundin zu sein oder zumin dest „freund - lich“ zu sein, also sich wie ein  Freund zu verhalten, ist ein Anliegen der Bibel. Wobei sich hier gleich wieder die Frage stellt, wie wir Freundschaft definieren.

Jonathan, der ritterliche Sohn Sauls, ist ein treuer, selbstloser Freund Davids (1. Samuel 18ff ). Er hatte ihn so lieb wie seine eigene Seele. Ich erinnere an das Hohelied Salomos, in dem eine vertrauensvolle, erotisch-sexuelle Freundschaft zwischen Mann und Frau beschrieben wird.

Wie sagt man denn?“ – versuchen Eltern heute eigentlich auch noch, ihre Kinder zur Dankbarkeit zu erziehen? Manche sicherlich, andere fanden das nie so wichtig, weil sie es selbst nicht gelernt haben oder sie haben aufgegeben mit dem Gedanken: wem nutzt es, wenn Kinder sich mühsam das Wort rausquetschen ...?

Antwort: Stimmt, das hilft wirklich nicht. Darauf kommt es aber auch nicht an. Nicht einmal im >Jahr der Dankbarkeit<, das zur Zeit läuft.

Paulus spricht in Kol. 3 von der Lebensveränderung eines Christen. Er spricht u.a. von Freundlichkeit, Geduld, Vergebung untereinander, Liebe zueinander und dem Frieden Christi, der in unseren Herzen regieren soll. Und Regieren ist bekanntlich kein Nebenjob, sondern verantwortliches Handeln an  vorderster Front. Dem fügt der Apostel dann noch hinzu: „... und seid dankbar“.

Finanzkrise – Ehekrise – Sinnkrise – Krise unserer Gesundheit oder im Beruf …

Krisenherde entstehen weniger an den Finanzen, durch die Ehe oder den schwierigen Chef. Unsere Einstellung („Ich glaub, ich krieg die Krise“) ist oft maßgeblich und führt uns in Spannungen zwischen dem Wollen und Können, dem Wunsch und der Wirklichkeit, der Pflicht und der Kür, dem Ist und dem Soll, unserem Glauben und unserem Unglauben… Da entscheidet sich dann in unserem Kopf (wo sonst?) wie wir denken und fühlen und handeln. Eigentlich beginnt dort die Krise.
Auch wenn sich Krisen in der Lebensmitte offenbar häufen, gibt es sie natürlich in jedem Lebensalter. Darum ist dieser Auszug aus einem Seminarthema von mir ein Angebot für Jung und Alt. Zum Lesen und Beherzigen. Zum Bedenken und Ausprobieren. Zum Reifen…

Was hat Weihnachten denn damit zu tun?

Immerhin ist „Familien-Aufstellung“ ein Fachbegriff aus dem beraterisch-therapeutischen Bereich. Bei einem solchen „Setting“ stellt jemand einige Personen (meist sind es solche, die man bisher gar nicht kannte) symbolisch für die eigenen Verwandten im Raum auf.
Dabei wird schon mal jemand alleingelassen in eine Ecke des Raumes gestellt, andere sollen sich den Rücken zu kehren und weiterestehen in enger Beziehung dicht beieinander und sehen sich an oder fassen sich an den Händen, usw. Danach wird das kommentiert und symbolisch miteinander kommuniziert, um auf diese Weise schwierige Familiensituationen durchschaubarer zu machen und Traumatisches möglichst zu verarbeiten sowie Schritte für die Zukunft zu überlegen.

Kommt der Ausdruck vom Bogenschießen oder vom Dartsport? Dort ist die Mitte zwar nicht golden, aber sie bringt die meisten Punkte. Die Redensart von der goldenen Mitte geht bereits auf antike Wendungen zurück und bezeichnet meist den idealen Mittelweg zwischen zwei Extremen; also einen Kompromiss. Zwischen Einzelkind und kinderreich liegt man mit 3 Kindern vielleicht richtig. Zwischen einem Altbau für 150.000 € und einer Villa für 450.000 € könnte man für 300.000
€ weise bauen oder eine Immobilie kaufen. Menschen in der Lebensmitte liegen auch zwischen Extremen, aber sie können das nicht wählen. Man(n) wird älter, Frau auch, unweigerlich und trotz Lifting. Hinter uns liegt die „selige“ Kindheit und vor uns die unbestimmte 3. Lebensphase mit ihren offenen Fragen. Und wenn wir es anders betrachten? Neben uns bzw. mit uns leben die, die jetzt Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener sind und auf der anderen Seite, manchmal nur ein Stockwerk höher, die „Alten“. Keine Sorge, ich meine das nicht bös‘, denn ich gehöre ja selbst seit ein paar Jahren zur Gruppe jenseits der 60. Extrem sind die 1. und die 3. Generation eigentlich nur vom Alter, ansonsten meist völlig normal. Wohltuend. Herausfordernd. Überraschend.

Moment mal!

Immer mehr Menschen trinken ihren Kaffee aus Einwegbechern. Dabei entstehen nicht nur Müllberge, die Abfallkörbe voll stopfen; auch in der Produktion verschlingen sie immense Ressourcen.
2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher werden in Deutschland durchschnittlich im Jahr verbraucht. Das sind 320.000 pro Stunde.
300.000 Kilometer ist der Turm hoch, derentstehen würde, wenn man diese 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher übereinanderstellt. Das ist siebenmal rund um die Erde. 29.000 Tonnen Papier werden benötigt, um die Becher herzustellen. Das sind 64.000 Tonnen Holz.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Unsere Datenschutzerklärung
Ok