Weihnachten - Gott reißt sich ein Stück aus dem Herzen. Klar, mit diesen Worten steht es nicht in der Heiligen Schrift, aber so stelle ich es mir vor. Der Vater im Himmel hatte ja nicht mehrere Söhne zur Auswahl, von denen er einen mal abgeben konnte.

Es war sicher ein schwerer Abschied, denn bei der Reise ging es um einen tödlichen Abstieg. Zwar besuchte Jesus Gottes irdische Schöpfung, aber was war aus dem paradiesischen Zustand geworden?! Heile Welt war da schon lange nicht mehr. Es gab Mord und Totschlag, Lug und Trug... Der Gegensatz zu dem Ort göttlicher Herrlich keit, an dem Jesus war, konnte größer nicht sein. Eigentlich war es ein Job, um den sich keiner reißen würde.

Hat denn jeder mindestens einen guten Freund bzw. eine gute Freundin? Gemeint ist damit mehr als eine Facebook-Bekanntschaft.

Schauen wir zunächst in die Bibel. Denn Freund oder Freundin zu sein oder zumin dest „freund - lich“ zu sein, also sich wie ein  Freund zu verhalten, ist ein Anliegen der Bibel. Wobei sich hier gleich wieder die Frage stellt, wie wir Freundschaft definieren.

Jonathan, der ritterliche Sohn Sauls, ist ein treuer, selbstloser Freund Davids (1. Samuel 18ff ). Er hatte ihn so lieb wie seine eigene Seele. Ich erinnere an das Hohelied Salomos, in dem eine vertrauensvolle, erotisch-sexuelle Freundschaft zwischen Mann und Frau beschrieben wird.

Nachdem wir uns zunächst mit einem allgemeinen Blick in die Bibel zum „Heiligen Geist“ beschäftigt haben, stellte ich im letzten Gemeindebrief Gaben und Früchte des Geistes vor. Also das, was er uns gibt bzw. zur Verfügung stellt. Heute schauen wir uns an, wie der Geist Gottes sonst noch wirkt. Auch dieser Artikel erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn das hieße ja, als Mensch dem Geist Gottes Grenzen zu setzen. Er wirkt, wo er will und ist dabei immer auch für Überraschungen gut!

Trösten

Jesus sagt seinen Jüngern zu, dass Gott ihnen auf Dauer den Tröster bzw. Beistand senden wird (Johannes 14,16), denn Jesus verließ kurz darauf die Erde wieder.

Finanzkrise – Ehekrise – Sinnkrise – Krise unserer Gesundheit oder im Beruf …

Krisenherde entstehen weniger an den Finanzen, durch die Ehe oder den schwierigen Chef. Unsere Einstellung („Ich glaub, ich krieg die Krise“) ist oft maßgeblich und führt uns in Spannungen zwischen dem Wollen und Können, dem Wunsch und der Wirklichkeit, der Pflicht und der Kür, dem Ist und dem Soll, unserem Glauben und unserem Unglauben… Da entscheidet sich dann in unserem Kopf (wo sonst?) wie wir denken und fühlen und handeln. Eigentlich beginnt dort die Krise.
Auch wenn sich Krisen in der Lebensmitte offenbar häufen, gibt es sie natürlich in jedem Lebensalter. Darum ist dieser Auszug aus einem Seminarthema von mir ein Angebot für Jung und Alt. Zum Lesen und Beherzigen. Zum Bedenken und Ausprobieren. Zum Reifen…

Kirschen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren ... Wenn ich an Früchte des Geistes denke, wie sie der Apostel Paulus in Galater 5,22 aufzählt, dann habe ich eine Obstschale im Sinn, wie sie bei der Predigt neulich auf unserem Kanzeltisch stand. Süße Früchte sind für mich Sinnbild für „süßes“ Wesen, angenehmen Charakter. Neun solcher positiver Eigenschaften zählt Paulus auf.

Und was ist Handwerkszeug des Geistes? Damit meine ich Fähigkeiten, die er uns gibt, um bestimmte Dinge zu tun. Früchte des Geistes besagen also wie wir sind. Gaben des Geistes benennen, was wir können. Auf Seite 10 - 11 „Erklär mal“ schreibe ich mehr dazu. Bleiben wir hier zunächst bei den Früchten.

Kommt der Ausdruck vom Bogenschießen oder vom Dartsport? Dort ist die Mitte zwar nicht golden, aber sie bringt die meisten Punkte. Die Redensart von der goldenen Mitte geht bereits auf antike Wendungen zurück und bezeichnet meist den idealen Mittelweg zwischen zwei Extremen; also einen Kompromiss. Zwischen Einzelkind und kinderreich liegt man mit 3 Kindern vielleicht richtig. Zwischen einem Altbau für 150.000 € und einer Villa für 450.000 € könnte man für 300.000
€ weise bauen oder eine Immobilie kaufen. Menschen in der Lebensmitte liegen auch zwischen Extremen, aber sie können das nicht wählen. Man(n) wird älter, Frau auch, unweigerlich und trotz Lifting. Hinter uns liegt die „selige“ Kindheit und vor uns die unbestimmte 3. Lebensphase mit ihren offenen Fragen. Und wenn wir es anders betrachten? Neben uns bzw. mit uns leben die, die jetzt Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener sind und auf der anderen Seite, manchmal nur ein Stockwerk höher, die „Alten“. Keine Sorge, ich meine das nicht bös‘, denn ich gehöre ja selbst seit ein paar Jahren zur Gruppe jenseits der 60. Extrem sind die 1. und die 3. Generation eigentlich nur vom Alter, ansonsten meist völlig normal. Wohltuend. Herausfordernd. Überraschend.

„In einer plötzlich auftretenden Problemsituation schnell und richtig handeln“, so beschreibt das Wörterbuch Geistesgegenwart. Oft wird es in Verbindung mit brisanten Verkehrssituationen gebraucht. Da hat jemand gerade noch rechtzeitig das Steuer herum gerissen oder gebremst, so dass nichts Schlimmes passiert ist. Auch im Umgang mit ihren kleinen Kindern tun Eltern oft geistesgegenwärtig das Richtige und entschärfen so spontan eine gefährliche Situation.


Das sind Augenblicke, in denen man keine Zeit hat, lange zu überlegen, sondern im Affekt etwas tut. Möge es das Richtige sein.

Ich stöbere zu unserem Thema „Die Chance der Jugend“ im Internet. Und finde was. Ein  Klick, schon öffnet sich ein Fenster an meinem PC und ich lese: „In seiner Jugend stellt der Mensch wichtige und entscheidende  Weichen für seine Zukunft, sowohl auf das Diesseits, als auch auf das Jenseits bezogen. Seine Eltern spielen dabei ebenfalls eine  wichtige Rolle und haben die Verantwortung, ihr Kind auf diese Verantwortung vorzubereiten.“. Gleichzeitig spielt auf meinem Bildschirm ein YouTube-Video ab und ein muslimischer Lehrer doziert vor einer Gruppe.

Zugegeben, ein klassischer Text zu Karfreitag und Ostern ist das nicht. Der Vers stammt aus dem Gleichnis vom verlorenen  Sohn, Luk. 15. Das kennt man ja, oder? Lest  ihr trotzdem weiter?


Das, was Jesus seinen Zuhörern mit dem  „Verlorensein und Gefundenwerden“ sagen  will, ist nämlich so wichtig, dass er gleich 3  Beispiele benutzt: er spricht vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und  vom verlorenen Sohn (alle drei Gleichnisse  sind uns in Luk. 15 überliefert). Verloren –  wiedergefunden – gefreut, so könnte man  kurz und knapp twittern.

Ich schätzte ihn auf Anfang bis Mitte 30, den Mann, dem Paulus schreibt: „Niemand verachte dich wegen deiner Jugend“ (1. Tim 4,12). Ein Jugendlicher im eigentlichen Sinn war Timotheus aber nicht mehr. Er war ein junger Mann, als er bei Paulus während einer Missionsreise zum Glauben kam. Schon bald wurde er Begleiter des Apostels und sein treuster Gehilfe. Paulus sendet ihn mit wichtigen Aufträgen zu verschiedenen Gemeinden und vertraut dem jungen Timotheus schließlich die Leitung der Gemeinde in Ephesus an. Dort war manches in geistlicher Vollmacht zu ordnen, was dem jungen Gemeindeleiter, dessen Bekehrung inzwischen etwa 10 Jahre zurück lag, offenbar nicht leicht gemacht wurde. Die „alten Hasen“ wollten sich wohl von dem viel jünge ren Timotheus nichts sagen lassen. So kann's gehen.

Der beste Weg, einen Freund zu finden, ist der, selber einer zu sein.“ (NN)

Gute Freunde braucht jeder, aber nicht jeder hat sie. Freunde zum Lachen und Weinen, Reden und Schweigen. Freunde, die dich überraschen und doch berechenbar sind.Freunde mit Vertrauen und Wahrheit, mit Glaube, Hoffnung und Liebe. Gute Freunde leisten Engeldienste.

Ich habe Freunde und kann an der Beziehung als Mann zu anderen Männern am ehesten „typisch männliche“ Beobachtungen machen – vieles davon trifft aber wohl auch auf Freundschaften zwischen Frauen zu. Und auf Freundschaften zwischen den Geschlechtern, ohne irgendwann zu heiraten.

Das ist ja unerhört“, sagt der Chef zur Gehaltsforderung seines Mitarbeiters. Manche Beter sehen sich mit einem anderen Verständnis des Wortes „unerhört“ konfrontiert, nämlich: Gott hört uns scheinbar nicht oder er erfüllt zumindest das Gebet nicht so, wie wir dachten.

Da betet jemand seit Jahren, dass der Ehepartner auch an Christus gläubig wird, aber es geschieht nicht. Eine ganze Gemeinde betet um Erweckung, aber es tut sich nichts. Ein Hauskreis betet für die kranke junge Mutter, und dann stirbt sie doch. Und der Schüler, der vor der Klausur nicht nur gelernt, sondern auch gebetet hat, bekommt doch eine schlechte Note usw.
Unerhörte Gebete müssen verstanden und verkraftet werden. Du darfst klagen, das lehrt uns Gottes Wort. Sag ihm doch, was du nicht verstehst. Und arbeite dich mit den folgenden biblischen Hinweisen weiter an „deine Antwort“ heran:

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